
50 Jahre hat Sr. Dagmar an unserer Realschule für Mädchen gewirkt, viele davon im Internat und im Tagesheim/Offenen Ganztag. Da war es an der Zeit, danke zu sagen und sie in den Ruhestand bzw. voll in die Klostergemeinschaft gehen zu lassen, wo ihr Einsatz ebenfalls gebraucht wird. Am Dienstag, 13. Oktober 2026, fand als Überraschung und Dankesgeste eine berührende Abschiedsfeier in der Turnhalle der Schule statt.
Mit Marschmusik, von zwei Schülerinnen begleitet, wurde Sr. Dagmar durch ein Rosenspalier des Lehrerkollegiums in die Turnhalle geleitet, wo sie von den Schülerinnen, Lehrkräften, einigen Klosterschwestern und weiteren Gästen bereits erwartet wurde. Viele herzliche Reden wurden gehalten: In den Reden von Priorin Sr. Gabriele, der Schülersprecherinnen, der MAV sowie ehemaligen Lehrkräften, des Elternbeirats und der Schulleitung wurde eines immer wieder deutlich: Sr. Dagmar hat nicht nur mit Herz und Engagement an der Schule gewirkt, sondern sie war die Schule. Sie ist mit den vielen Veränderungen mitgegangen, sie hat für Ordnung gesorgt, aber genauso für Güte, Liebe und Barmherzigkeit. Mit ihrer zugewandten und liebevollen Art war sie Ansprechpartnerin für alle und alles. Sorgen, Kummer, Nöte, aber auch Freud und praktische Anliegen konnte man immer zu Sr. Dagmar bringen. Ihr Arbeitszimmer, Zimmer 14, das Sr. Gabriele humorvoll mit dem Lied „Die kleine Kneipe“ verglich, war Anlaufstelle für Schülerinnen, Eltern, Lehrkräfte und weitere Angestellte. In dem umgedichteten Lied „Was muss das für ´ne Schwester sein“ brachten die Schülerinnen der fünften Klassen diese Eigenschaften musikalisch dar. Berührend war auch die Zuordnung der einzelnen Buchstaben des Namens Dagmar von Schülerinnen der Offenen Ganztagsschule. D steht beispielsweise für Dasein, A für die Aufmerksamkeit, die Sr. Dagmar den Schülerinnen jahrzehntelang geschenkt hat.
Nach einem Segenslied und gemeinsamen Foto mit allen Anwesenden gab es bei Getränken und kleinen Köstlichkeiten einen fröhlichen Ausklang in der Glashalle der Schule.
Foto: Lukas Weidinger
Foto: Lukas Weidinger

