Jubiläumsreise nach Frankreich
Anlässlich des 175-jährigen Gründungsjubiläums der Benediktinerinnen der Anbetung (1851–2026) führte unsere Jubiläumsreise vom 26. Mai bis 2. Juni 2026 nach Frankreich. Eingeladen und vorbereitet von Generalpriorin Helene Binder, machten sich die Reisenden auf den Weg zu Orten, die mit unserer benediktinischen und geistlichen Tradition verbunden sind – darunter Bellemagny, Dijon, Préville, Paray-le-Monial, Taizé und Cluny.Neben Gottesdiensten, Klosterführungen und herzlichen Begegnungen mit unseren Mitschwestern blieb auch viel Raum für Gemeinschaft, Kultur und frohes Miteinander. Ein besonderer Höhepunkt war der berührende Festgottesdienst in Bellemagny mit Erzbischof Delannoy von Strasbourg und die anschließende frohe Feier im Garten der Mitschwestern. Herzlichen Dank für ihre großartige Gastfreundschaft.
Unsere Jubiläumsreise nach Frankreich – persönliche Eindrücke
22.07.26 Persönliche Eindrücke von Marion, Oblatin auf dem WegFür mich war diese Jubiläumsreise weit mehr als eine Reise zu den historischen Wurzeln der Benediktinerinnen der Anbetung. Die Geschichte von Joseph Aloyse Faller, dem Gründer, wurde für mich am Grab in Bellemagny und später in seinem Geburtsort lebendig und greifbar.

Besonders berührte mich die Erfahrung von Gemeinschaft. Schwestern aus verschiedenen Klöstern und Ländern durfte ich Bellemagny, Dijon und Préville kennenlernen. Wie lebendig und international unsere Gemeinschaft heute ist, haben mir die freudigen Begegnungen gezeigt, verbunden mit einer herzlichen Gastfreundschaft.

Paray-le-Monial war für mich ein weiterer Höhepunkt. Die Gebetszeiten und die Begegnung mit diesem Ort der eucharistischen Spiritualität haben mich tief bewegt. Gerade als Oblatin auf dem Weg wurde mir bewusst, wie sehr die Anbetung zum Charisma der Benediktinerinnen der Anbetung gehört.
Ein besonderer Moment der Dankbarkeit war für mich der feierliche Jubiläumsgottesdienst zum 175-jährigen Bestehen der Gemeinschaft in Bellemagny. Wie reich das Erbe von Joseph Aloyse Faller bis heute ist, machten die Begegnungen, die gemeinsame Feier und die Geschichte der Gemeinschaft auf dieser Reise spürbar.
Dankbar und gestärkt kehre ich von dieser Reise zurück. Diese Reise hat mich darin bestärkt meinen Weg als Oblatin zu vertiefen und mit Vertrauen weiterzugehen.
Marion Hautsch

